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Der Aufenthalt

Ihr Haus im Himmel - Die Internationale Raumstation ISSIn den nächsten 7 Tagen genießen Sie eine spektakuläre Aussicht: unverbauter Blick auf die Weltmeere, auf Seen, Flüsse und Berge, auf die erleuchteten Städte, auf die anderen Planeten des Sonnensystems und die unzähligen Sterne.

Ihr Ferienhaus besteht aus mehreren Modulen, aus jeweils mehrere Meter langen Röhren. Es gibt zwei private Schlafstationen, eine Essecke und eine Toilette. Eine Garage mit drei Stellplätzen nimmt Soyuz, Shuttle und Versorgungseinheit auf.

Und auch die Ausstattung stimmt: gut gefüllte Kühlschränke neuester Bauart, Computer, Funk und Telemetrie, Bord Kino und Unterhaltungsprogramm, Laufband und Ergometer für die Fitness. Alles komplett solarbetrieben. Das Wasser aus Tanks, Urin und Kondensat wird elektrochemisch aufbereitet und ist absolut rein.

Soyuz gedockt an der Internationalen RaumstationVielleicht werden Ihre Kinder oder Enkel eines Tages ständig in einem ähnlichen Haus wohnen. Jetzt ist das hier noch ein Prototyp, aber in einigen Jahrzehnten wird es Normen gesetzt haben für das Leben der Menschen im All.

Hier oben könnten Sie sehr gut mit Ihren Kindern Versteck spielen, das würde ihnen sicher gefallen. Es ist ein Labyrinth voller Ecken, Ritzen und Höhlen, und Ihre Kinder können sich am Boden, in den Wänden und der Decke verstecken. Wenn sie sich so gut tarnen können wie einige Kabel hier oben, würden Sie wahrscheinlich Ihre Kinder niemals finden.

Viele Ihrer Freunde und Geschäftspartner sind oft auf Reisen. Sie können nach den Kondensstreifen ihrer Flugzeuge Ausschau halten, denn normalerweise kann man sie von dort oben ganz gut erkennen, und Sie können von da oben auf sie aufpassen.

Zimmer mit Aussicht und WLANWenn Sie aus dem Fenster schauen, sehen Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit Wasser. Schließlich machen die Ozeane 70 Prozent der Erdoberfläche aus.

Über Ihnen an der Decke hängt ein Laptop mit einer Weltkarte. Eine Leuchtspur zeichnet den Weg der Raumstation über unseren Planeten. Etwa alle drei Tage geben Sie einen exakten Datensatz Ihrer Raum- und Zeitkoordinaten ein, lange Zeichenfolgen wie 'Z pos-1.8782342146'. Dann berechnet der Computer, wo Sie sich jetzt befinden müssten. So ähnlich wie bei den Rechenaufgaben, die Sie eventuell früher so gehasst haben.

Nun ja, 28.000 Stundenkilometer sind ganz schön schnell, und bei den sowieso rasanten Veränderungen muss man dann auch noch den Strömungswiderstand berücksichtigen und andere Dinge, mit denen sich nur Raketenspezialisten auskennen. Deshalb sind Sie ja auch ganz froh, dass der Computer Ihnen die Arbeit abnimmt und einen Leuchtpunkt - Ihren augenblicklichen Aufenthaltsort - über die Weltkarte wandern lässt.

Sie könnten sehen, dass Sie sich einer Landmasse nähern. Sie versuchen, an ein Fenster heranzukommen, Landkarte unter dem Arm. Orte an der Küste sind am einfachsten auszumachen. Heute zum Beispiel: Eighty Mile Beach in West-Australien, sieht aus wie ein Stück Kuchen. Berggipfel kann man normalerweise gut erkennen, wenn sie schneebedeckt sind. Und auch Flüsse sind nicht schlecht - der braune Amazonas mit seinen Nebenläufen ist wirklich riesig! Städte im Inland sind schon schwieriger. Braune Punkte und rechteckige Flächen, nachts leuchten sie auf, vor allem in den USA und in Japan. Küstenregionen strahlen stärker - von hier oben sieht man auf Anhieb, dass dort die meisten Erdenbewohner leben.

Sie könnten über Indonesien in den Sonnenuntergang fliegen und riesige tropische Sturmwolken erkennen, die sich vertikal auftürmen und 300 Meilen lange Schatten auf darunterliegende Wolken und die Erde werfen. Dann völlige Dunkelheit. Milliarden und Aber Milliarden von Sternen.

Im technischen Bereich der Internationalen RaumstationDie wenigsten Menschen kennen sich mit den Sternen gut aus. Viele gucken nie in den Nachthimmel. Wochen und Monate vergehen, und sie schauen nicht einmal hoch...

Es könnte dunkel werden in Ihrem Modul. Richtig dunkel, zumindest wenn Sie die Bordsysteme mit der Beleuchtung abschalten. Jedes Mal dann, wenn Sie bei einer Erdumrundung in die Nacht fliegen. Einmal alle 90 Minuten umkreisen Sie die Erde. 40 Minuten auf der Sonnenseite, 50 Minuten auf der Nachtseite. Sie kennen ja bestimmt einige dunkle Ecken und Winkel, aber das hier ist unirdisch dunkel. Dunkler als irgendein anderes Dunkel im ganzen Leben. Dunkel ist eigentlich gar kein Ausdruck dafür...

Und ruhig. So ruhig. Bis dahin hatten Sie nicht einmal bemerkt, dass man hier oben im Hintergrund ständig das Brummen der Ventilatoren und Maschinen hört. Diese Stille ist fremd, sogar ein wenig überraschend. Einen Moment lang denken Sie: "Was ist das - ich kann gar nichts mehr hören?" Aber nachdem Sie die Stille einordnen können, wirkt sie beruhigend, angenehm. Klingt gut.

Natürlich können Sie nicht lange in dem dunklen Raum bleiben. Ohne Ventilatoren gibt es hier nämlich keine Luftzirkulation. Die warme Luft steigt nicht nach oben (wo wäre hier auch oben?). Natürliche Konvektion gibt es nicht. Auch keinen Wind, nicht mal einen Hauch. Ohne Ventilatoren steht die Luft.

Das ist auch der Grund, warum man sich hier oben immer einen Schlafplatz sucht, wo man zumindest einen leichten Luftzug um den Kopf spürt. Denn sonst bildet sich um den Kopf eine Kohlendioxid-Blase, und wenn man aufwacht, schnappt man nach Luft - und hat wahrscheinlich Kopfschmerzen. Das erklärt übrigens, warum einige von Ihren Mitbewohnern beim Schlafen mit dem Kopf nach unten an der Wand hängen: Weil an manchen Schlafplätzen die Ventilation am Boden besser ist. Sie fragen sich nur manchmal: Wo ist denn hier nun eigentlich der Boden?

Die Rückkehr

Soyuz nach dem Abkoppeln auf dem Weg zurück zur ErdeNach 7-8 Tagen Aufenthalt in Ihrem Haus machen Sie sich mit den anderen ständigen Bewohnern wieder auf nach Hause. Ihre neuen Mitreisenden waren mindestens 180 Tage in diesem Haus und wollen nun wieder zurück auf die Erde. Ihre Begleiter, mit denen Sie vor einigen Tagen zu dem Haus im Himmel geflogen sind, werden nun hier oben leben und arbeiten, für mindestens 180 Tage. Auch Sie würden gerne noch viel länger hierbleiben, denn die letzten Tage sind vergangen wie im Fluge. Sie haben unglaublich viele Eindrücke verarbeitet und wunderschöne Tage erleben dürfen. Doch nun heißt es Abschied nehmen. Farewell. Doswedanja.

Nachdem der Zubringerflug von Ihrem Haus getrennt worden ist, beginnt eine Achterbahnfahrt, die Sie so noch nie erlebt haben.

Soyuz am großen Hauptfallschirm kurz vor der LandungWieder festgeschnallt in Ihrem persönlichen Schalensitz rasen Sie der Erdatmosphäre entgegen. Vorher wurden nicht mehr benötigte Modulteile Ihres Zubringerflugs abgeworfen, und Sie befinden sich nun mit Ihren 2 Begleitern auf dem Rückflug. Sie bemerken, wie der Flugkörper auf die obersten Atmosphärenschichten stößt, und Sie fühlen die Kräfte, die die Abbremsung des Fluges auf Ihren Körper ausüben. Da Sie im rechten Schalensitz an einem eigenen Fenster sitzen und dort ein sehr großes Sichtfeld haben, können Sie nun ein ganz besonderes Schauspiel erleben. Ihr Rückflug wird in nur vier Minuten von Mach 25 auf 1.500 Kilometer pro Stunde abgebremst. In den ersten zwei Minuten können Sie durch das Fenster schauen, und dann sehen Sie die Fetzen fliegen! Sie sehen flüssiges Metall: Das ist der Schutzschild, der sich in der Reibungshitze abbrennt. Aber Sie dürfen sich absolut sicher fühlen. Nach zwei Minuten beginnen die äußeren Scheiben selbst zu glühen, und Sie sehen dann gar nichts mehr.

Schließlich werden diese verkohlten Scheiben abgeworfen, und Sie wissen, dass Sie sich wieder in der Erdatmosphäre befinden. Sie fliegen jetzt mit einer Geschwindigkeit, die den Einsatz des ersten kleinen Fallschirms zulässt, der die Kapsel in Ihrer Drehbewegung stabilisiert.

Bremsraketen werden gezündet um das Aufsetzen von Soyuz abzumildernNach einigen weiteren Minuten spüren Sie den Ruck, wenn der Hauptfallschirm geöffnet wird. Ihre Fallgeschwindigkeit wird abrupt abgebremst, und Sie fallen der kasachischen Steppe entgegen. Nur noch wenige Minuten, dann setzen Sie in einer "weichen Landung" auf. Ihr Gefühl dabei ist aber wohl eher mit einem Auffahrunfall zu vergleichen, wenn 5 Meter oberhalb der Oberfläche die Bremsraketen gezündet werden. Aber das macht Ihnen nun gar nichts mehr aus. Sie sind heil und gesund auf der Erde angekommen.

Sie hören den Funkverkehr, und Ihr Kommandant gibt die Anweisungen. Je nachdem, in welcher Lage sich Ihre Kapsel befindet, können Sie vielleicht sogar aus dem Fenster gucken und sehen, wie sich die Amphibienfahrzeuge nähern. Eventuell muss die Kapsel aber erst aufgerichtet werden, damit Sie aussteigen können.

Nach einigen Minuten des geschäftigen Treibens draußen erspähen Sie einen Lichtblick von oben, die Luke Ihrer Soyuz TMA wird geöffnet. Nachdem Sie sich von Ihrem Gurt gelöst haben, können Sie sehen, wie sich der Kommandant nach oben hieven lässt und durch die Luke verschwindet. Alles geht sehr langsam voran, denn schließlich haben Ihre Mitreisenden einen 180 Tage andauernden Raumflug hinter sich. Obwohl Muskulatur und Kreislauf im All jeden Tag mindestens 2 Stunden trainiert worden sind, um sie nach langer Schwerelosigkeit wieder der Erdschwerkraft anzupassen, geht man sehr behutsam mit Ihnen um. Machen Sie keine hastigen Bewegungen, sondern bleiben Sie ganz Einer glücklichen Landung steht mit Soyuz nichts entgegengelassen, so wie man es Ihnen während des Trainings gezeigt hat. Lassen Sie sich einfach aus der Kapsel ziehen.

Draußen angekommen riechen Sie zunächst die frische Luft; das ist vielleicht das einzige, was Sie in den letzten Tagen seit Ihrem Start vermisst haben. Die Sonne brennt in Ihren Augen, denn nur langsam gewöhnen Sie sich wieder an normale Sonnenstrahlung. Aber Sie sind wieder zu Hause auf Ihrem Heimatplaneten und haben die phantastischste Reise hinter sich, die ein Mensch zu Beginn des 21. Jahrhunderts unternehmen kann.

Und wie allen anderen Raumfahrern vor Ihnen wird Ihnen eine große Sehnsucht bleiben: Sie wollen wieder nach oben!






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